Die Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen mit historischer Innenstadt zählt mit rund 1125 Jahren urkundlich überlieferter Geschichte zu den ältesten Orten Thüringens, hat ca. 16.183 Einwohner und ersteckt sich über eine Fläche von 3.905,81 Hektar. Am 5. Januar 775 stellte der fränkische König Karl der Große eine Schenkungsurkunde des Zehnten von seiner Villa Salsunga an das Kloster Hersfeld aus.
Im 14. Jahrhundert nahm die Salzgewinnung in Deutschland stark zu, wovon sicher auch die Salzgewinnungsanlage/Saline Salzungen profitierte, denn Salz war im Mittelalter nicht nur das am häufigsten verwendete Gewürz für Speisen, sondern auch das einzige Konservierungsmittel.
1590 wurden die ersten Gradierhäuser (Kunsthäuser) erbaut, wodurch der Siedeertrag erheblich gesteigert wurde. Doch als man 1843 bei Bohrungen auf gesättigte Sole (Salz-Wasser-Lösung) stieß, wurden die Gradierhäuser überflüssig.
Im Anschluss an das Gradierwerk wurde im Jahre 2000 das erste deutsche Keltenbad errichtet, welches unter anderem ein Solebewegungsbad mit einer Fläche von 450 Quadratmetern und eine im keltischen Stil eingerichtete Saunalandschaft beinhaltet.
Heute bietet die Stadt vor allem Kuranlagen und -kliniken. Sie ist außerdem ein Bundeswehrstandort. Bad Salzungen ist in 5 Ortsteile untergliedert, welche Hohleborn, Kaltenborn, Kloster, Langenfeld und Wildprechtrode sind.
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www.badsalzungen.de